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DWS - Wir über uns

 

Innerhalb der » Dunlop Tech GmbH entwickeln und applizieren wir am Standort Hanau die Software des Reifendruckverlusterkennungssystems WARNAIR bei Personenkraftfahrzeugen.

 

WARNAIR ist ein indirekt messendes System, d. h. es benötigt keine Bauteile im Reifen oder am Rad. Es überwacht die Änderung des Reifenumfanges bei sich änderndem Reifenluftdruck.


Innovativ und auf stete Weiterentwicklung bedacht sind wir heute einer der führenden Softwareentwickler auf dem Automotive Sektor. Zusammen mit unserem kompetenten Partner » BOSCH und dessen namhaften Kunden wie » BMW, » DaimlerChrysler, » Volkswagen, » Opel, » Skoda und » Seat tragen wir mit unserem Produkt zu einer größeren Sicherheit auf unseren Straßen bei. Unterstützt werden wir bei unseren Systemerprobungen von den Testfahrern der Firma » Wand & Reichwein GbR . Bei den erforderlichen Wintertests können wir uns zusätzlich auf die Erfahrungen der Firma » Icemakers verlassen.

 

2005 ereigneten sich lt. Statistischem Bundesamt allein auf Deutschlands Straßen 1.233 Unfälle mit Personenschäden aufgrund von technischen Mängeln an der Bereifung. Ein nicht geringer Anteil dieser Unfälle begründet sich in einem fehlerhaften Reifendruck. Verliert ein Reifen Luft, so merkt das der Fahrer oft erst dann, wenn es bereits zu spät ist. Gerade bei einem schleichenden Druckverlust ist eine Änderung des Fahrverhaltens für den Fahrer oft nicht spürbar.

Aber auch ohne drastische Unfallfolgen hat ein falscher Reifenluftdruck negative Auswirkungen auf die Umwelt und den Geldbeutel des Fahrers. Nur bei richtiger Befüllung rollt der Reifen optimal auf der Fahrbahn, fährt sich gleichmäßig ab und kann so seine maximale Kilometerleistung erreichen. Auch die Länge des Bremsweges, die Kurvenstabilität sowie der Fahrkomfort hängen vom Reifendruck ab. Insbesondere bei zu niedrigem Reifenluftdruck überwiegen die negativen Auswirkungen. Während sich die Fahrstabilität verringert, erhöht sich durch die starke Erwärmung des Reifens der Kraftstoffverbrauch und damit auch der CO2-Ausstoß.

Aber Achtung:
Ein Reifenluftdruckverlusterkennungssystem schützt Sie vor schleichenden Reifendruckverlusten, aber es entbindet Sie nicht von der Verantwortung, den Reifenluftdruck regelmäßig zu kontrollieren.



Ein kurzer Überblick über unsere Geschichte von Gestern bis Heute:


Bis 1990:
Bei der Entwicklung von Run-Flat-Reifen (DENLOC- System) im Reifenentwicklungszentrum in Großbritannien bestätigen Dr. Walker und Mr. Holms (Tyre Research Dunlop England) die Korrelation zwischen Reifendruck und Reifenumfang in umfangreichen Messreihen.

1990:
WARNAIR wird erstmals der europäischen Presse in Paris vorgestellt.

1990 – 1992:
Präsentation von WARNAIR bei den europäischen Autoherstellern.

1990 - 1993:
Die Software wird stetig verbessert. David Jones entwickelt grundlegende Softwarealgorithmen für den Einsatz in Serienfahrzeugen.

1994:
Sumitomo Rubber Industries Ltd. (SRI); Kobe übernimmt die Entwicklung von WARNAIR und weitet das Geschäftsfeld aus: Es bestehen Teams in Japan und Deutschland sowie England und Frankreich, die die Weiterentwicklung vorantreiben.

1994 - 1995:
Restrukturierung der Software durch das Entwicklungsteam von SRI, Kobe; Vorbereitung für eine Serienproduktion.

1997:
Start der Serienproduktion von WARNAIR im Toyota Sienna auf dem nordamerikanischen Markt. WARNAIR ist hierbei integraler Bestandteil des Sumitomo Electric Industries Ltd. (SEI)-ABS.

1998 - 2001:
BMW entscheidet sich als erster europäischer Fahrzeughersteller für den Serieneinsatz von WARNAIR in den Modellen BMW M5, Z8, 7-er Serie Protection Line sowie im Mini. WARNAIR wird in einem separaten Steuergerät geliefert.
In Japan wird der Mitsubishi Diamante mit WARNAIR ausgerüstet, integriert in das SEI-ABS.

2000:
Die Entwicklungsaktivitäten in Europa werden in Deutschland bei Dunlop in Hanau konzentriert.

2001:
Kooperationsvereinbarung zwischen BOSCH und SRI/Dunlop, um WARNAIR im ABS-/ESP-System zu integrieren. Ein von den europäischen Autoherstellern ausgeführter Wettbewerbsvergleich hat die Überlegenheit der WARNAIR-Leistungsfähigkeit deutlich herausgestellt.

Die Software wird für den BMW 7-er Serie zusammen der Conti Temic Microelektronik GmbH in Nürnberg in ein Fahrzeugmodul integriert.

2002:
DaimlerChrysler und der Volkswagen-Konzern (mit Skoda und Seat) entscheiden sich für die Verwendung von WARNAIR.

2003:
Gründung der SRIAT (Sumitomo Rubber Industries Automotive Technology) in den USA. Sitz der Gesellschaft ist Akron/Ohio. Von hier aus werden die WARNAIR-Aktivitäten für Nordamerika gesteuert.

Der neue 5-er BMW wird serienmäßig mit WARNAIR ausgerüstet, welches in das Bosch-DSC integriert ist.

2004:
WARNAIR wird von Dunlop Deutschland ausgegliedert und als eigenständiges Geschäftsfeld in der Dunlop Tech GmbH etabliert.

WARNAIR erhält die Homologation von DaimlerChrysler für die A-Klasse.

2005:
E-Klasse und CLS-Modelle aus dem Hause DaimlerChrysler sind mit WARNAIR erhältlich.

Die Volkswagen AG homologiert WARNAIR für Polo- und Skoda-Fabia-Modelle.

2006:
Die Adam OPEL AG homologiert WARNAIR für die Corsa-Modelle.