Seite drucken

Technik

Einige Informationen aus unserem Nähkästchen



Kurzbeschreibung
WARNAIR basiert auf dem Vergleich der vier Raddrehzahlsignale untereinander im Abgleich mit Referenzdaten, die über eine definierte Schnittstelle ABS/ESP <-> WARNAIR bereitgestellt werden. WARNAIR erkennt Luftdruckverluste „indirekt“, d. h. aufgrund der Abrollradienveränderung eines Reifens bei Luftverlust.

Funktionsanforderungen
Das System arbeitet auf Basis des Vergleiches der Raddrehzahlsignale aller vier Räder untereinander und mit Referenzdaten. Der Abrollumfang und somit die Raddrehzahl jedes Rades wird nicht nur vom Reifenfülldruck, sondern auch von Reifendimension und Beschaffenheit, sowie von Störgrößen wie Fahrbahnungleichmäßigkeit, Fahrweise, unterschiedliche Schlupfverhältnisse usw. beeinflusst. Eine Aussage über die Fülldrücke der vier Reifen kann nur gewonnen werden, wenn die Störgrößen korrigiert oder ausgeblendet werden und wenn ein Abbild normaler Fahrzustände als Referenz bereitgestellt wird.

Einsatzbedingungen


Einlernen
Ein manueller Einlernvorgang (z. B. durch Drücken des Tasters) ist erforderlich:

Die Kalibrierung ist in mehrere Geschwindigkeitsbereiche untergliedert.

Nach dem Start einer Kalibrierung ist WARNAIR innerhalb weniger Minuten Fahrt unter realen Bedingungen (normale Fahrweise, Hochreibwert)  warnscharf.

Systemkomponenten
Das System besteht aus folgenden Komponenten


Warnverhalten
Im vollständig kalibrierten Zustand ist das System so ausgelegt, dass es bei einem Druckabfall an einem Reifen ab 15% unter relativem Kaltfülldruck warnen kann. 

Die Lokalisation der betroffenen Radposition ist möglich.

Bedienung durch den Fahrer
Die Verantwortung für den Zustand der Reifen und für die korrekten Reifendrücke bleibt beim Fahrer. Der Fahrer trägt des Weiteren die Verantwortung, vor dem Start einer Neukalibrierung die korrekten Drücke einzustellen und den Kalibrierstart durch Betätigung des Tasters einzuleiten.